Hormone
Hormone sind biochemische Botenstoffe, die Funktionen und Empfindungen des Körpers steuern. Vor allem in der Pubertät und in den Wechseljahren haben Menschen mit den Auswirkungen von Hormonveränderungen zu kämpfen. Die Hormone sind bei vielen körperlichen Vorgängen beteiligt: Bei der Verdauung, dem Denken, dem Wachstum, oder wenn wir uns verlieben. Auch unser Gemütszustand und die Fähigkeit zur Angst- und Stressbewältigung sind an den Hormonhaushalt gekoppelt. Hormonstörungen können weitreichende Folgen haben. Dabei werden die Symptome wie Über- oder Untergewicht, Antrieblosigkeit oder Depressionen, innere Unruhe oder Herzrhythmusstörungen, Haarausfall oder auch Allergien und Neurodermitis von den Betroffenen nicht immer mit den richtigen Ursachen in Verbindung gebracht. Eine Untersuchung der Laborwerte kann bei Verdacht Sicherheit bringen.
Hormonhaushalt
Der Hormonhaushalt ist durch komplizierte, störungsanfällige Rückkopplungssysteme geregelt. Viele Krankheiten im Körper können auf Fehlleistungen verschiedener Hormonsysteme zurückzuführen sein. Dies kann verursacht werden durch:
- Schäden an dem hormonbildenden Organ
- Schäden am Zielorgan
- Probleme mit den Transporteiweißen
- Bösartige Tumore in anderen Geweben, zum Beispiel Lungenkrebs. Dieser kann eigenständig Hormone produzieren.
Die einzelnen Hormonsysteme können durch Funktionstests untersucht werden. Dabei greift man aktiv in das zu testende Hormonsystem ein und beobachtet, ob es entsprechend darauf antwortet. So kann der Arzt dem patienten beispielsweise eine Zuckerlösung verabreichen. Anschließend misst er, ob als Reaktion darauf genügend Insulin ausgeschüttet wird, sodass der Blutzuckerspiegel wieder auf normale Werte sinkt. Die meisten anderen hormonellen Regelkreise sind weitaus komplexer als das Insulinsystem.
Stoffwechsel
Als Stoffwechsel oder Metabolismus (griechisch μεταβολισμός, metabolismós „Stoffwechsel“, mit lateinischer Endung versehen) bezeichnet man die Gesamtheit der chemischen Prozesse in Lebewesen, also der Umwandlung von Stoffen. Er besteht aus Aufnahme, Transport und chemischer Umwandlung von Stoffen in einem Organismus sowie der Abgabe von Stoffwechselendprodukten an die Umgebung. Alle beteiligten Stoffe werden als Metabolitenbezeichnet.
Diese biochemischen Vorgänge (zum Beispiel innere und äußere Atmung, Transportvorgänge, Ernährung) dienen dem Aufbau und der Erhaltung der Körpersubstanz (Baustoffwechsel) sowie der Energiegewinnung (Energiestoffwechsel) für energieverbrauchende Aktivitäten und damit der Aufrechterhaltung der Körperfunktionen. Wesentlich für den Stoffwechsel sind Enzyme, die chemische Reaktionen beschleunigen und lenken (katalysieren).
Der gesamte Stoffwechsel kann eingeteilt werden in katabole Reaktionen, welche durch den Abbau von chemisch komplexen Nahrungsstoffen zu einfacheren Stoffen Energie liefern, und anabole Reaktionen, welche unter Energieverbrauch körpereigene Stoffe aus einfachen Bausteinen aufbauen. Der gesamte Stoffwechsel ist jedoch ein komplexes Netzwerk von einzelnen Reaktionen, die zusammen Stoffwechselwege bilden. Diese können linear (z. B.Glycolyse) oder zyklisch (z. B. Citratzyklus) sein. Die meisten Stoffwechselwege sind amphibol: Sie laufen in verschiedenen Schritten katabol wie anabol ab. Auch wenn Stoffwechselwege in vielen Einzelschritten reversibel sind, sind sie als Gesamtes immer irreversibel, da mindestens ein Reaktionsschritt nur in anabole oder katabole Richtung verläuft.
Werden von außen aufgenommene, fremde Stoffe umgesetzt, so spricht man auch von Fremdstoffmetabolismus.
Die Erforschung des Stoffwechsels erfolgt vor allem mit Methoden der Physiologie und Biochemie.
Den Stoffwechsel kann man auch als Austausch von freier Energie oder Ordnung verstehen. Lebewesen erhöhen in sich die Ordnung (Abnahme der Entropie) auf Kosten der Erhöhung von Unordnung, also von Entropie, in der Umgebung. Man hat Lebewesen deshalb auch als Negentropen bezeichnet.
Wenn wir das Obige gelesen und ansatzweise verstanden haben ;) , machen wir mal weiter in banaler Zusammenfassung.
Der Stoffwechsel ist also ein Prozess / Prozesse, die in unserem Körper jede Sekunde ablaufen. Im jungen Alter sind diese schneller, da wir wachsen und uns noch entwickeln.
Gesteuert und reguliert werden diese durch verschiedene Hormone. Wie da die Hierarchie des Hormonaufbaus statt findet und welches "wo" hergestellt wird, erklärt Prof. Dr. Dr. med. Enrico Edinger bestens! Unbedingt ansehen!
Mit der Zeit nimmt die Hormonproduktion ab, beim Mann ca. ab 25 - 30 Jahren, bei Frauen ab 35 und mit der Menopause verabschiedet sich der Großteil fast komplett.
Wenn wir also mit 16-18 Jahren einen Hormonspiegel von 60-80% haben so sinkt dieser rapide ab ca. dem 30 Lebensjahr, oder früher, abhängig von Organschäden und anderen unmildernden Umständen.
Der Körper hat in der DNA die Info um selbst jede Zelle zu reparieren, helfen wir ihm doch dabei!
Dazu bitte auf der Säure - Base Haushalt Seite weiterlesen.
Wachstumshormone z.B. (steuern den Zellwachstum / Zellreproduktion) beschleunigen / (regen) also den Stoffwechsel (an). Dies führt zu JUNGEN Zellen. Und viele junge und gesunde Zellen halten einen Organismus jung und am leben ;)
Und jetzt die Frage: Wer hätte gerne das im Kopf was er heute hat und wäre gerne so fit und aktiv wie mit 16/18?
Hier folgt wie und womit man dies anstellt.
Ich rate weiterhin sich die Videos mit Prof. Dr. Dr. med. Enrico Edinger unbedingt anzusehen!
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