Was ist das für ein Zeug und wieso versorgt man uns mit obeflächlichen Begriffen?
Erst die Definition:
Ein Aphrodisiakum (Mehrzahl Aphrodisiaka, Adjektiv aphrodisisch) ist ein Mittel zur Belebung oder Steigerung der Libido. Es wirkt spezifisch reizend und anregend auf das sexuelle Verlangen, das sexuelle Lustempfinden sowie manchmal auch auf die Geschlechtsorgane. Ein Aphrodisiakum erzeugt nicht wie bei einem Liebeszauber einen Affekt bei einer begehrten Person. Der Name kommt aus dem griechischen und ist von Aphrodite abgeleitet, der Göttin der Liebe, der zu Ehren der Aphrodite-Kult das Fest Aphrodisia feierte und nach der die antike Stadt Aphrodisias benannt war. Ein gegensätzlich wirkendes Mittel wird Anaphrodisiakum genannt.
Hergestellt werden diese ja aus Pflanzen oder Pflanzendrogen.
Hier zum besseren Verständnis die Definition des Wortes Droge:
Drogen in der pharmazeutischen Wortbedeutung bezeichnet Pflanzen, Pilze, Tiere oder Mikroorganismen bzw. Teile davon, die zur Herstellung von Arzneimitteln verwendet werden. Sie sind gewöhnlich durch Trocknung haltbar gemacht, lediglich Drogen fürhomöopathische Zubereitungen werden fast immer frisch verwendet.[1] Auch bestimmte biologische Substrate ohne zelluläre Struktur wie etwa Wachse und Harze und andere Abscheidungsprodukte werden zu den Drogen gerechnet. Heutzutage sind pharmazeutische Drogen größtenteils pflanzlicher Natur.
Droge, die
Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit:
Rechtschreibung
Worttrennung:
Dro|ge
Bedeutungen
Worauf will ich damit raus? (Sicherlich nicht auf die „Spanische Fliege“ und „Viagra“!)
Es gibt also „aphrodisierende“ Pflanzen, die auf unser Hormon- und Stoffwechselsystem wirken. Interessant.
Dann sehen wir uns doch mal an was es für Pflanzen sind und was diese denn so „aphrodisieren“ und was sie sonst noch so können.
Eventuell kann man davon ja etwas mehr profitieren, und nicht nur mit einer „Dauererrektion“ herumlaufen.
Süßholzwurzel (Glycyrrhiza glabra)
Süßholzwurzel wirkt aufgrund der enthaltenen Saponine, vor allem der Glycyrrhizinsäure, expektorierend (auswurffördernd), sekretolytisch (schleimverflüssigend) und sekretomotorisch (schleimlösend). Bei Süßholzextrakten wurde eine antibakterielle und antimykotische Wirkung nachgewiesen. Typische Anwendungsgebiete sind Husten, Bronchialkatarrh und andere Erkrankungen der oberen Atemwege.
Bei Gastritis und Magengeschwüren findet die Süßholzwurzel ebenfalls Anwendung. Die experimentell und klinisch belegte entzündungshemmende und krampflösende Wirkung ist noch nicht vollständig geklärt. Die nachgewiesene entzündungshemmende Wirkung der Glycyrrhizinsäure soll aber nicht durch eine Hemmung der Prostaglandinbiosynthese, sondern durch Einfluss auf die Wanderung der Leukozyten zum Entzündungsort entstehen.[2] Daneben beeinflusst Glycyrrhizinsäure selbst den Steroidstoffwechsel, indem sie das Enzym Steroid-5β-Reduktase (EC 1.3.99.6), möglicherweise auch die NAD+-abhängige 11β-Hydroxysteroid-Dehydrogenase 2 hemmt. Diese Enzyme bauen Cortison und Aldosteron ab, ihre Hemmung führt daher zu einer Verlängerung der biologischen Halbwertszeit der Corticosteroide sowie bei hohem Aldosteronspiegel zu Bluthochdruckund Kaliumverlust.[3]
Zur Behandlung der chronischen Hepatitis und der Leberzirrhose wird im ostasiatischen Raum Glycyrrhizinsäure in Kombination mit Glycin und Cystein als Infusion eingesetzt. Für Glycyrrhizin wurde eine antivirale Wirkung bei Hepatitis A und C belegt.[4] Auch soll der Süßholzzucker die Produktion eines Virusproteins der Herpesviren blockieren, das normalerweise die Entdeckung des Erregers durch die Zelle verhindert.[5] Ohne dieses Protein bemerken die Zellen den Eindringling und leiten ihren eigenen Tod ein. Die dafür nötige Dosis ist allerdings viel zu hoch, um durch normalen (gesundheitlich unbedenklichen) Lakritzkonsum erreicht zu werden, und wurde nicht am lebenden Menschen, sondern nur an Zellkulturen nachgewiesen.[6] Weitere Forschungen untersuchen auch die antivirale Wirkung auf das Kaposi-Sarkom-auslösende Herpesvirus.[7]
Die medizinische Wirkung der Süßholzwurzeln war schon in der Antike bekannt. Die Ägypter des Altertums schätzten Lakritze sehr und kannten ein Lakritzegetränk namens Mai sus. Theophrastos von Eresos, der um 350 v. Chr. lebte, schätzte Lakritze als Heilmittel gegen Husten und als Durstlöscher. Lakritze soll zur Standardausrüstung der römischen Soldaten gezählt haben. Tim Richardson weist in seiner Geschichte der Süßigkeiten darauf hin, dass auch französische und türkische Soldaten im Ersten Weltkrieg Lakritze im Marschgepäck hatten.
In Mitteleuropa kennt man Lakritze als Heilmittel seit dem Mittelalter. In Großbritannien wurden Lakritztaler zu therapeutischen Zwecken hergestellt. Erst 1760 setzte ein Apotheker namens George Dunhill der Lakritze Zucker zu, so dass sie von da an als Süßigkeit verzehrt wurde. In der chinesischen Medizin ist die chinesische Lakritze (G. inflata, eine verwandte Süßholz-Art) nach wie vor ein Standardheilmittel. Sie wird dort als Tonikum für das Herz eingesetzt sowie bei Geschwüren, Erkältungen und Hautunreinheiten verwendet.
In der Kombination mit Ammoniumchlorid und Anisöl wird Süßholzwurzelextrakt zu Salmiakpastillen verarbeitet. Als „traditionell angewendetes Arzneimittel zur Schleimlösung im Bereich der Atemwege“ bezeichnet, wurden sie bereits in Hagers Handbuch der pharmazeutischen Praxis von 1925 beschrieben.
Getrocknete Süßholzstangen werden auch zur Zahnpflege gekaut, wobei neben den enthaltenen Inhaltsstoffen auch die Eigenschaft des Holzes zum Tragen kommt, beim Kauen am Ende stark auszufasern und so eine natürliche Zahnbürste zu formen.
Die Süßholzwurzel wird schon in der alten ägyptischen Literatur als Aphrodisiakum gepriesen. Das süßliche Holz mit dem Geschmack nach Lakritze wird gekaut oder gelutscht und soll vor allem bei Frauen eine sexuell stimulierende Wirkung haben. Das mag von den östrogenähnlichen Inhaltsstoffe kommen.
Der Süßholzstrauch stammt aus dem Orient und aus Südeuropa. Seine Wurzeln werden bis zu zwei Meter lang, im Oktober geerntet, getrocknet, gehackt oder pulverisiert.
Die enthaltenen Stoffe Glycyrrhizin und Glycyrrhizinsäure verbessern den Schutz der Magenschleimhaut. Sie wirken antibakteriell und entzündungshemmend. Es wurden auch östrogenartige, leberschützende und krebswachstumhemmende Eigenschaften nachgewiesen.
Die Süßholzwurzel wird bei chronischer Magenschleimhautentzündung eingesetzt, ebenso bei Magen- und Dünndarmgeschwüren. In der traditionellen chinesischen Medizin wird die Wurzel auch ganz allgemein bei Verdauungsproblemen verordnet.
Zur Bereitung eines Aufgusses übergießt man 2 Teelöffel der Wurzel mit 150 ml kochendem Wasser und lässt 15 Minuten ziehen. Davon trinkt man täglich eine Tasse nach einer Mahlzeit. Eine Behandlung mit Süßholz sollte die Dauer von sechs Wochen nicht übersteigen.
In höheren Dosen kann Süßholz zu einer Abnahme des Kaliumhaushaltes und zum Anstieg des Natriumspiegels im Körper führen. Dies kann zu Bluthochdruck, Wassereinlagerungen im Gewebe und zu Herzbeschwerden führen. Die tägliche Aufnahme des Wirkstoffes Glycyrrhizin sollte 100 mg nicht übersteigen.
Süßholz ist der Ausgangsstoff zur Produktion von Lakritze. Zur Herstellung werden die Inhaltsstoffe aus den Süßholzwurzeln extrahiert und eingedickt.
In der chinesischen Medizin ist Lakritze ein Standardheilmittel.
Muira Puama (Potenzholz Rinde)
Muira Puama ist vorallem ein Aphrodisiakum. Es wirkt stimulierend und potenzsteigernd. Nach Einnahme spüren die meisten Menschen ein Prickeln am Rücken und ein sensuelles Gefühl am ganzen Körper. Die aphrodisierende Wirkung besteht u.a. aus grösserer Empfindlichkeit der Haut und der Geschlechtsorgane. Sehr geeignet um Deinem Liebesleben einen besonderen Impuls zu geben.
Muira puama ist auch unter dem Namen Potenzholz weitläufig bekannt. Der botanische Name der Pflanze, die im Amazonasbecken in Brasilien wächst, lautet Ptychopetalum olacoides. In Südamerika ist die Pflanze bereits seit Menschengedenken als Sexualtonikum, bzw. als Aphrodisiakum bekannt und wird auch regelmäßig angewendet. Für diese Wirkung werden die verschiedenen freien Fettsäuren, Öle und verschiedene pflanzliche Sterole verantwortlich gemacht. Den Inhaltsstoffen werden verstärkte sexuelle Lust und gesteigerte Vitalität nachgesagt. In Brasilien ist Muira puama bis Heute traditionell erhältlich und wird in Naturheil-Shops angeboten. Bevorzugte Formen sind Pulver, Tonikum, oder Tee. Auch in vielen Lokalen findet man Muira puama als Bestandteil vieler Getränke und Cocktails.
An sich können alle Teile des Baumes - der übrigens gut 5 Metern Höhe erreichen kann - verwendet werden, allerdings findet sich die größte Konzentration der Wirkstoffe in den Wurzeln, sowie in der Rinde des Baumes. Durch die enorme Vielzahl der Wirkstoffe, die sich im Muira puama befinden, wird das Mittel in der Medizin zu vielerlei Zwecken verabreicht. Die Inhaltsstoffe wirken nicht nur Potenzstärkend, sondern auch belebend, vitalisierend und stimulierend. Auch als Antidepressivum findet Muira puama wirksame Verwendung, ebenso bei Rheuma, Grippe, oder gegen Schmerzen.
Eine weitere Wirkung zeigt sich in einem veränderten Körpergefühl, auch die Sensibilität der Haut, insbesondere an und um die Geschlechtsorgane verstärkt sich. Ein Kribbelgefühl, vor allem am Rücken wird von den Anwendern als überaus angenehm beschrieben. Präparate, die Muira puama enthalten, sind in aller Regel frei von Nebenwirkungen, auch Wechselwirkungen sind kaum bekannt. Muira puama wird rezeptfrei angeboten, und ist vor allem in Internet-Apotheken, bzw. in speziellen Online-Shops erhältlich.
Historically, all parts of muira puama have been used medicinally, but the bark and roots are the most-utilized parts of the plant. It has long been used in the Amazon by indigenous peoples for a number of purposes. Native peoples along the Brazilian Amazon's Rio Negro river use the stems and roots from young plants as a tonic to treat neuromuscular problems; a root decoction is used in baths and massages for treating paralysis and beri-beri; and a root-and-bark tea is taken to treat sexual debility, rheumatism, grippe, and cardiac and gastrointestinal weakness. It's also valued there as a preventive for baldness. In Brazilian herbal medicine, muira puama still is a highly-regarded sexual stimulant with a reputation as a powerful aphrodisiac. It has been in the Brazilian Pharmacopoeia since the 1950s. It is used as a neuromuscular tonic for weakness and paralysis, dyspepsia, menstrual disturbances, chronic rheumatism (applied topically), sexual impotency, grippe, and central nervous system disorders.
Muira puama is employed around the world today in herbal medicine. Early European explorers noted the indigenous uses and the aphrodisiac qualities of muira puama and brought it back to Europe, where it has become part of herbal medicine in England. It is still listed in the British Herbal Pharmacopoeia (a noted herbal medicine source from the British Herbal Medicine Association); it is recommended there for the treatment of dysentery and impotence. It is also used in Europe to treat impotence, infertility, nerve pain, menstrual disturbances, and dysentery. In Germany, muira puama is employed as a central nervous system tonic, for hookworms, menstrual disturbances, and rheumatism. Muira puama has been gaining in popularity in the United States, where herbalists and health care practitioners are using it for impotence, depression, menstrual cramps and PMS, nerve pain, and central nervous system disorders.
Avena Sativa (Grüner Hafer: Kraut, Wurzel)
Dosierung bei Verhaltensauffälligkeiten
Avena sativa ist ein hervorragendes Kräftigungsmittel, Nerventonikum und Potenzmittel. Bei auffälliger körperlicher Schwäche, die den Betroffenen fast in einen depressiven Zustand verfallen läßt, erweist sich Avena als unerläßlich. Wenn man sich wirklich abgeschlagen fühlt und moralisch aufgebaut werden muß, dann ist Avena sativa genau richtig. Hafer hat eine erwiesenermaßen starke Wirkung auf das vegetative Nervensystem: Wenn das “Nervenkostüm” in Mitleidenschaft gezogen ist, wenn die Nerven zum Zerreißen gespannt sind, dann ist der Griff zu Avena sativa genau richtig.
Weitere Indikationen
Avena sativa wirkt regulierend bei Magenverstimmung. Das Mittel kann genommen werden, wenn man keinen oder nur wenig Appetit hat. Nach einer Infektionskrankheit beispielsweise kann es vorkommen, daß der Patient Speisen nur schlecht verdaut. In diesem Fall kann eine Behandlung mit Avena sativa appetitanregend wirken.
Avena sativa ist das richtige Heilmittel bei Verstopfung und beugt dem Kolonkarzinom, eine Form von Krebs im Grimmdarm, vor. Auch bei der Behandlung von Diabetes mellitus ist Avena überaus wirkungsvoll: Es hat sich gezeigt, daß Hafer helfen kann, den Blutzuckergehalt signifikant zu senken.
Avenae herba (syn. Herba Avenae, Herba Avenae sativae); Haferkraut (syn. Saathaferkraut), die grünen, kurz vor der Vollblüte geernteten, schnell getrockneten oberirdischen Teile. Inh.: Kohlenhydrate, u.a. β-Glucane, Kestose und Neokestose, Steroidsaponine, u.a. Avenacoside A und B, Flavonglykoside und Mineralstoffe, u.a. Kieselsäure. Anw.: In der Volksheilkunde, u.a. bei nervösen Erschöpfungszuständen, urologischen Beschwerden, als Aufbau- und Kräftigungsmittel, bei erhöhten Cholesterolwerten und rheumatischen Beschwerden. In der Kosmetik als Zusatz zu Naturkosmetika. 4. Avenae stramentum (syn. Stramentum Avenae); Haferstroh, die getrockneten, gedroschenen Laubblätter und Stengel von A. sativa. Inh.: s. Avenae herba. Anw.:Bei entzündlichen Hauterkrankungen sowie seborrhoischen Hautleiden, speziell mit Juckreiz. Meist als Voll- oder Teilbad. Für ein Vollbad z.B. kocht man 100 g zerkleinerte Droge mit 3 l Wasser ca. 20 min und setzt den Absud dem Bade zu. Volkstümlich dient die Droge auch bei rheumatischen Beschwerden sowie Stoffwechselerkrankungen.
Catuaba (Rinde)
Die zerkleinerte Catuaba-Rinde wird von der einheimischen brasilianischen Bevölkerung als Aphrodisiakum und zur Herstellung belebender und stärkender Tees verwendet.
Wissenschaftlich konnte bis jetzt eine aphrodisierende Wirkung oder gar eine als „pflanzliches Viagra“ nicht nachgewiesen werden. Der wässrige Pflanzenextrakt von Catuaba-Zubereitungen hat eine belebende Wirkung bei Menschen. In diesem Zusammenhang haben Campos et al. (2005) in einer Studie eine anti-depressive Wirkung eines Extraktes aus Trichilia catigua nachgewiesen.
Catuaba wächst in Brasilien in Form von buschigen Bäumen, die eine liebliche, gelbe Blüte tragen. Catuaba ist eine der populärsten und beliebtesten Pflanzen Brasiliens. Er hat stimulierende Wirkung und gilt als Liebestrank, als harmloses Aphrodisiakum, das man ohne Nebenwirkungen jederzeit genießen kann. Der Tee wird aus der Rinde des Baumes gewonnen und hat einen leicht bitteren Geschmack.
Eigenschaften und Wirkungen
Der Catuaba wirkt krampflösend, magenberuhigend und nervenstärkend. Seiner durchblutungs-fördernden Wirkung speziell des Beckenbereiches ist die aphrodisierende Wirkung zu verdanken. Diese Wirkung hat der Catuaba auf beide Geschlechter.
Maca
Gesundheitsbezogene Verwendung
Der Maca-Wurzel werden positive Effekte auf die körperliche Leistungsfähigkeit und die psychische Belastbarkeit zugeschrieben.[7] Klinischen Studien zufolge ist dieser Effekt nicht auf einen endokrinologischen, d. h. die Hormon-Bildung beeinflussenden Effekt zurückzuführen; eine Veränderung der Hormonwerte konnte beim Menschen nicht beobachtet werden. Jedoch scheint ein positiver Effekt auf sexuelle Funktionsstörungen zu bestehen.[8] Nahrungsergänzungsmittel, die Maca-Pulver enthalten, werden in Europa und den USA seit einiger Zeit als natürliches Potenzmittel vermarktet. Wie bei vielen anderen Mitteln dieser Art sind diese Effekte wissenschaftlich nur teilweise belegt.
Die Zufuhr über handelsübliche Nahrungsergänzungsmittel liegt deutlich unter der Ernährungs-Zufuhr der Anden-Bewohner.[9] Es wird fast ausschließlich das getrocknete Knollenpulver verwendet.
Die Zufuhr über handelsübliche Nahrungsergänzungsmittel liegt deutlich unter der Ernährungs-Zufuhr der Anden-Bewohner.[9] Es wird fast ausschließlich das getrocknete Knollenpulver verwendet.
Studien aus Südamerika und den Vereinigten Staaten (die jedoch mehr auf Erfahrungsberichten als auf messbaren Daten beruhen) zeigen jedoch, dass Probanden von einer Steigerung der sexuellen Lust und Leistungsfähigkeit, einem gestärkten Immunsystem und mehr Energie berichten, weiter soll Depressionen und chronischer Müdigkeit entgegengewirkt werden.
Der peruanische Wissenschaftler Gustavo Gonzales gab zwölf Männern zwischen 20 und 40 Jahren drei Monate lang Maca und untersuchte danach ihre Fertilität (Fruchtbarkeit). Schon nach zwei Wochen konnte er eine durchschnittliche Verdoppelung der Spermienzahl feststellen. Gleichzeitig wurden mehr männliche Hormone gebildet und die Probanden beschworen, dass ihr sexuelles Verlangen deutlich zugenommen hätte.
Chinesische Wissenschaftler veröffentlichten eine Studie, bei der Maca-Extrakt Mäusen verabreicht wurde, die anschließend zu 47-67 Orgasmen, in der Kontrollgruppe nur zu 16 Orgasmen, in drei Stunden fähig waren.[10]
Der Neurologe Fernando Cabieses, der ebenfalls die potenzfördernde Wirkung von Maca untersuchte, stellte fest, dass die Pflanze nicht nur die Erektionsfähigkeit steigert, sondern langfristig auch den allgemeinen Antrieb, sich sexuell zu betätigen.
Maca – Das Potenzwunder der Inka
Maca ist das Superfood der südamerikanischen Inka. Heute wird die Knolle als natürliches Aphrodisiakum eingesetzt und findet in der Naturheilkunde Anwendung bei Libidomangel und Potenzproblemen, aber auch bei unerfülltem Kinderwunsch und in den Wechseljahren. Sportler nutzen Maca ferner zur Leistungsteigerung, während Kopfarbeiter die von Maca verliehene geistige Wachheit lieben. Maca kann aber noch mehr. Lesen Sie bei uns alles über die Wirkungen und Anwendungsmöglichkeiten des Potenzwunders Maca.
Warum die Wissenschaft Interesse zeigt
Bei einer wachsenden Bevölkerung, aber auch einer zunehmenden Zahl von Epidemien, die auf schlechte Ernährung zurückzuführen sind, werden immer mehr pharmazeutische Mittel entwickelt. Doch die scheinen nicht in der Lage, der Flut schwerer gesundheitlicher Krisen, die sich in den Entwicklungsländern mit beängstigender Geschwindigkeit ausbreiten, Einhalt zu gebieten. Tatsächlich scheint eine direkte Korrelation zwischen der zunehmenden Einnahme von Medikamenten, vermehrter Impfung und der steigenden Zahl diagnostizierter Erkrankungen zu bestehen. Dazu kommt, dass viele der alten »bewährten« Mittel wie beispielsweise Antibiotika nicht mehr so gut wirken wie früher, da Bakterienstämme resistent werden.
Viele sind überzeugt, dass die Lösung in der Natur liegt. Indigene Völker auf der ganzen Welt nutzen seit Jahrhunderten erfolgreich regionale Pflanzen als Heilmittel. Dabei haben sie fast alle eines gemein: Ihre Ernährung ist reich an Superfoods, außerdem verwenden sie für ihre Medizin frische Kräuter und Pflanzen. Nicht zuletzt der Maca wird der Erfolg des Inka-Reiches zugerechnet, denn sie verschaffte den Kriegern die nötige Energie und das Durchhaltevermögen für den Kampf. Da die Maca in Peru schon seit 3000 Jahren als Allheilmittel verwendet wird, interessieren sich die Wissenschaftler in den letzten Jahrzehnten für die adaptogenen Eigenschaften und untersuchen ihren Gehalt an Phytonährstoffen, um ihrer Wirksamkeit auf die Spur zu kommen.
Neueste Forschung über Maca
Über Maca werden viele Studien durchgeführt, und zwar über alle möglichen Fragen von einem Anti-Aging-Effekt auf die Haut bis hin zur Prostatakrebsprävention der Phytochemikalien in Kreuzblütlern. Die meisten Studien befassen sich allerdings mit der Wirkung von Maca auf die
Drüsen des Hormonsystems, insbesondere bezüglich der Sexualfunktion. Man findet Studien über eine Balance der Nebennieren, Hormonersatztherapie, Regulierung sexueller Funktionen und Fruchtbarkeit, die Wirkung auf Libido und Potenz, einen Effekt auf Wechseljahrsbeschwerden bei Männern und Frauen, Ängstlichkeit und Depression oder Osteoporose sowie eine Beeinflussung des Zentralnervensystems. Außerdem gibt es Studien über die Alkamide in Maca und über toxikologische Aspekte.
Bislang wurden nur wenige Humanstudien durchgeführt, doch bei einer Viermonatsstudie an gesunden erwachsenen Männern im Alter zwischen 22 und 44 Jahren zeigte sich, dass die orale Behandlung mit Maca das Volumen der Samenflüssigkeit deutlich steigerte und die Spermienzahl pro Ejakulation erhöhte, zudem war die Beweglichkeit der Spermien deutlich höher. Interessanterweise wurde der Hormonspiegel nicht verändert, und die Wirkung war auch nicht dosierungsabhängig. Als Frauen Maca verabreicht wurde, zeigte sich schon nach zwei Wochen eine Vergrößerung der Eibläschen.
Rhodiola Rosea
In Sibirien wird der Rosenwurz „Goldene Wurzel“ (Золотой Корень, Solotoy Koren) genannt, denn der Wurzelextrakt soll Erinnerungsvermögen, Konzentration und Aufnahmevermögen steigern. Er ist eine adaptogene Heilpflanze, die seit langem medizinische Verwendung in russischen, baltischen und skandinavischen Ländern findet, sowohl als Tee als auch in Form von Extrakten. Auch in andere Länder verbreitet sich die traditionell begründete oder volksheilkundliche Anwendung von Zubereitungen des Rosenwurzrhizoms zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und zum Stressabbau.
Die Wirkungen werden möglicherweise durch Änderungen des Serotonin- und Dopamin-Niveaus vermittelt: etwa über eine Hemmung der Monoamin-Oxidase, eine bessere Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke für Neurotransmittervorstufen und einen Einfluss aufOpioidpeptide (z.B. Endorphine),[2] auch eine verminderte Ausschüttung von Stresshormonen wird diskutiert.[3] Zu möglichen Wechselwirkungen liegen keine ausreichenden Daten vor.
In einem Beurteilungsbericht wertete die europäische Arzneimittelagentur (EMA) Studien zu den Anwendungsgebieten stressbedingte Erschöpfung/Müdigkeit, physische Leistungsfähigkeit, mentale/kognitive Leistungsfähigkeit, nachtschichtbedingte Müdigkeit, Schlafarchitektur, Episoden leichter bis mittelschwerer Depressionen, generalisierte Angststörung. Sie kam zu dem Schluss, dass die Studien in ihrer Qualität sehr stark schwanken und daher keine ausreichenden Beweise für eine therapeutische Wirksamkeit vorlägen. Da aber die Ergebnisse der klinischen Studien den Gebrauch in bestimmten Anwendungsgebieten plausibel mache und Rosenwurz in der Naturmedizin seit langem zum Einsatz komme, wird bei gleichzeitigem Fehlen gravierender Nebenwirkungen das Nutzen-Risiko-Verhältnis für die Anwendung zur vorübergehenden Linderung von Stresssymptomen wie Erschöpfung und Schwächegefühl als positiv beurteilt.
Rhodiola senkt Stressmarker
Eine weitere Studie von Panossian et al. zeigt, dass bei Hasen, die zwei Stunden lang erheblichem Stress ausgesetzt wurden, drei Mediatoren der Stressreaktion – phosphorylierte, stressaktivierte Proteinkinase, Stickstoffmonoxid und Cortisol – signifikant erhöht wurden (um 200 bis 300% des Ausgangslevels). Nach einer siebentägigen Behandlung mit Rhodiola rosea zeigte sich, dass der Rhodiola rosea Extrakt das weitere Ansteigen dieser biochemischen Marker nach akutem Stress verhinderte. Dieser Bericht nennt Rhodiola rosea als interessante, sehr vielversprechende „adaptogene Pflanze“. DAF-16, Cortisol, NO und HSP72 wurden im Tiermodell beeinflusst.
Der Rosenwurz werden stimulierende und adaptogene Eigenschaften zugeschrieben, d.h. das Arzneimittel gibt einerseits mehr Energie und erhöht andererseits die Stresstoleranz. Ferner wurden unter anderemkardioprotektive, antioxidative, antidepressive und angstlösende Effekte nachgewiesen. Als Wirkmechanismus wird ein Einfluss auf die Monoamine, Opioidpeptide und Neurotransmitter und eine verminderte Ausschüttung von Stresshormonen angegeben. Die Anwendung beruht auf Traditionen und Überlieferungen, ist aber auch durch eine Reihe klinischer Studien abgestützt.
Ashwagandha
Verwendungen[Bearbeiten]
Die Schlafbeere und ihre Wurzel gehören wegen ihrer vielseitigen Wirkungen und der sehr guten Verträglichkeit zu den am häufigsten genutzten Arzneimitteln in der ayurvedischen Medizin und können in ihrer Bedeutung mit der des Ginsengs für die chinesische Medizin verglichen werden. Sie werden unter anderem bei Altersgebrechen, Impotenz, bei Entzündungen, als Tonikum und bei Schlaflosigkeit eingesetzt.
Traditionell wird die Schlafbeere auch als Aphrodisiakum, Amulett oder Zaubermittel genutzt. Ein Liebestrank, der aus der Wurzel bereitet wird, soll sexuell stimulierend wirken und gefügig machen. Außerdem wird sie bei tantrischen Ritualen zur Verlängerung der Erektionsdauer gebraucht.
Wie kann Ashwagandha im Körper wirken?
• energetisierend
• ausgleichend für Nerven und Hormone
• für Fortpflanzung und Gewebe
• Herz, Schlaf
• bei allgemeiner Erschöpfung
• aphrodisierende und die Erektionsdauer verlängernde Wirkung
• energetisierend und antientzündlich
• ausgleichend für Nerven und Hormone
• auch bei Mutiple Sklerose (MS)
• Herz, Schlaf, besonders zur Unterstützung der Tiefschlafphase
• für Fortpflanzung und Gewebe, blutreinigend
• nach Operationen zur verbesserten Regeneration
• in Stressphasen, bei allgemeiner Erschöpfung, verjüngend
• aphrodisierende und die Erektionsdauer verlängernde Wirkung
• ausgleichend für Nerven und Hormone
• für Fortpflanzung und Gewebe
• Herz, Schlaf
• bei allgemeiner Erschöpfung
• aphrodisierende und die Erektionsdauer verlängernde Wirkung
• energetisierend und antientzündlich
• ausgleichend für Nerven und Hormone
• auch bei Mutiple Sklerose (MS)
• Herz, Schlaf, besonders zur Unterstützung der Tiefschlafphase
• für Fortpflanzung und Gewebe, blutreinigend
• nach Operationen zur verbesserten Regeneration
• in Stressphasen, bei allgemeiner Erschöpfung, verjüngend
• aphrodisierende und die Erektionsdauer verlängernde Wirkung
Ashwagandha ist die beste verjüngende und nährende Heilpflanze, besonders für die Muskulatur, das Knochenmark und die Samen als auch bei allen Formen von Schwäche und Mangelzuständen des Gewebes, wobei sie auch eine entzündungshemmende sowie aphrodisierende Wirkung hat. Bei Kindern und Menschen, die durch chronische Krankheiten, Überarbeitung, Schlafmangel oder nervöser Erschöpfung geschwächt sind wird Ashwagandha sehr erfolgreich eingesetzt und wird daher auch "Indischer Ginseng" genannt.
Diese Mittel bremst die Alterungsvorgänge und katalysiert anabole Vorgänge im Körper. Es ist eine Pflanze von sattvischer Natur, d.h. sie nährt Geist und Körper, fördert Ruhe und Klarheit des Geistes, bringt Emotionen wieder ins Gleichgewicht.
Dieses Mittel wirkt beruhigend und fördert einen tiefen, traumlosen Schlaf.
Auf das Kreislaufsystem wirkt Ashwagandha blutreinigend, beruhigend (bei Herzrhythmusstörungen), lindert Ödeme und stärkt das Herz.
Bei Bronchialasthma wird die Asche mit Ghee und Honig verabreicht oder eine Abkochung bei Husten.
Als Aphrodisiakum – nicht nur für das männliche Geschlecht - ist es jedem Therapeuten bekannt.
Im Verdauungstrakt kommt wirkt Ashwagandha (Vata) reduzierend zur Verminderung von Blähungen, Übelkeit und Konstipation (leichte Form).
Diese Mittel bremst die Alterungsvorgänge und katalysiert anabole Vorgänge im Körper. Es ist eine Pflanze von sattvischer Natur, d.h. sie nährt Geist und Körper, fördert Ruhe und Klarheit des Geistes, bringt Emotionen wieder ins Gleichgewicht.
Dieses Mittel wirkt beruhigend und fördert einen tiefen, traumlosen Schlaf.
Auf das Kreislaufsystem wirkt Ashwagandha blutreinigend, beruhigend (bei Herzrhythmusstörungen), lindert Ödeme und stärkt das Herz.
Bei Bronchialasthma wird die Asche mit Ghee und Honig verabreicht oder eine Abkochung bei Husten.
Als Aphrodisiakum – nicht nur für das männliche Geschlecht - ist es jedem Therapeuten bekannt.
Im Verdauungstrakt kommt wirkt Ashwagandha (Vata) reduzierend zur Verminderung von Blähungen, Übelkeit und Konstipation (leichte Form).
Traditionell wird sie auch als Aphrodisiakum genutzt. Ein Liebestrank, der aus der Wurzel bereitet wird, soll für Mann wie Frau sexuell stimulierend wirken und gefügig machen. Außerdem dient sie zur Verlängerung der Erektionsdauer.
Wirkung und Anwendungsbereiche
Bei der äußerlichen Anwendung werden aus den Wurzeln und Blättern hergestellte Pasten aufgetragen zur Behandlung von Ödemen, Schmerzen und Drüsenschwellungen. Zur Linderung von Vata Beschwerden und bei Schwäche sind Ölmassagen mit Ashwagandha-Tailam angezeigt. Der Saft der Blätter kann bei Ohrenschmerzen als Ohrentropfen verwendet werden.
Die inneren Anwendungsbereiche sind hauptsächlich Nervensystem, Verdauungstrakt, Kreislaufsystem, Atmungstrakt und Reproduktionsgewebe.
Als Sedativum und Nerventonikum ist es bei Schwindel, Schlafstörungen, Angstzuständen, Schmerzen, Stress und Tremor (Zittern) hilfreich.
Im Verdauungstrakt kommt die Vata reduzierende Wirkung zur Verminderung von Blähungen, Übelkeit und Konstipation (leichte Form) zur Geltung.
Auf das Kreislaufsystem wirkt Ashwagandha blutreinigend, beruhigend bei Herzrhythmusstörungen, lindert Ödeme und stärkt das Herz.
Bei Bronchialasthma wird die Asche mit Ghee und Honig verabreicht, oder eine Abkochung bei Husten.
Bei Bronchialasthma wird die Asche mit Ghee und Honig verabreicht, oder eine Abkochung bei Husten.
Am bekanntesten ist aber wohl die Wirkung auf die Reproduktionsgewebe, die wie fälschlicherweise häufig geglaubt wird, nicht nur auf das männliche Geschlecht beschränkt ist. Als Aphrodisiakum ist es jedem Ayurveda-Therapeuten bekannt. Im Falle von Sterilität kann Ashwagandha, richtig angewandt, sehr hilfreich sein.
Tribulus Terrestris
Pharmakologie[Bearbeiten]
Die Früchte enthalten Tannin, ein Glykosid, ätherisches Öl, Linolsäure, Peroxidase u. a.
Erd-Burzeldorn wird als Tonikum verwendet und soll die Potenz fördern. In Laborstudien wurde diese Wirkung bei Ratten nachgewiesen.[1] Die Tiere nahmen außerdem an Gewicht zu. Weitere Untersuchungen zeigten eine Zunahme der Androgenrezeptoren im Rattenhirn. Ein Einfluss auf die Hormonproduktion beim Menschen konnte jedoch in einer klinischen Studie zunächst nicht nachgewiesen werden. Trotzdem ist es im Bodybuilding und Kraftsport als "Steroidersatz" und als "natürliches Anabolikum" sehr verbreitet, obwohl eine wissenschaftliche Bestätigung positiver Effekte auf den Muskelaufbau bislang fehlt.[2]
Der Pflanzenextrakt hat einen blutdrucksenkenden Effekt bei Ratten.[3] Wie bei anderen Pflanzen auch, zeigen die enthaltenen Saponine eine stark pilztötende Wirkung.[4]
Aus der Naturheilpraxis von René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge
Chemisch ist es eine steroideähnliche Verbindung (Saponine), welche zu den Phytosterinen gehören. Saponine kommen ebenfalls in Hülsenfrüchten vor. Untersuchungen haben ergeben, dass entgegen der Werbung Tribulus Terrestris keine chemische Vorstufe des Testosterons ist.
Ihr medizinisch bewiesener Nutzen bei Männer ist die Behandlung der Vergrößerung der Prostata, dagegen regt es bei Frauen die Follikelbildung der Eierstöcke an. In der chinesischen Medizin wird das Mittel gegen Magenkrämpfe und gegen Entzündungen der Mundschleimhaut eingesetzt.
In der Sportlerernährung wird Tribulus Terrestris als natürliches Anabolikum ohne Nebenwirkungen angepriesen - leider ist diese Information so in keinster Weise haltbar.
Richtig ist das Tribulus Terrestris die Produktion des hypophysären luteinisierenden Hormones (LH; UCSH) anregt. Diese Hormone regen wiederum die körpereigene Produktion von Testosteron an, und dies führt zur Steigerung des Testosteronspiegels im Blut.
Die Schlussfolgerung dadurch würde auch gleichzeitig der Muskelaufbau angeregt ist so nicht ganz richtig. Die einzige Gemeinsamkeit die Tribulus Terrestris mit Anabolika besitzen: beides führt zu einem positiven Dopingtest.
Medizinisch gibt es keinerlei Studien über die Langzeitwirkung von Tribulus Terrestris, weder bei Menschen noch bei Tieren. Bei Tieren die über längere Zeit eine hohe Dosis der Pflanze als Nahrung zu sich nahmen, werden Vergiftungserscheinungen beschrieben.
Einige Nebenwirkung sind allerdings bekannt, es kann nach der Einnahme zu Magenproblemen oder Darmproblemen kommen, sowie Lichtempfindlichkeit und auch Anzeichen einer Gelbsucht.
Die Anregung der Testosteronproduktion hat allerdings einen anderen Nebeneffekt, es steigert die Spermienproduktion. Die Wirkung als Potenzhilfe (wie bei Maca) scheint also gesichert.
Das Tribulus Terrestris wird oft als Nahrungsergänzung in verschieden Formen vertrieben, so sind Kapseln die gängigste Form. Die Hersteller bieten es unter Namen wir Testo Stack2, Tribulus Pro oder Testalon zum Kauf an.
Brahmi (Bacopa Monnieri)
Wirkungen
Der Droge werden unter anderem antioxidative, adaptogene, neuroprotektive und cholinerge Wirkungen zugeschrieben. Insbesondere soll Brahmi die intellektuellen Leistungen verbessern.
Anwendungsgebiete
Brahmi wird in der ayurvedischen Medizin traditionell gegen eine Reihe von Beschwerden wie Angst, Vergesslichkeit und kognitive Störungen eingesetzt. Im Westen wird es als Smart Drug zur Förderung der intellektuellen Leistungsfähigkeit vermarktet. Es wurden einige Studien durchgeführt, aber die Wirksamkeit ist bei Menschen nach unserer Einschätzung bisher nicht zuverlässig nachgewiesen worden.
Indikationen und Wirkungen
Bacopa monnieri ist adstringierend, bitter, süss, kühlend, abführend, Intelligenz steigernd, beruhigend, windtreibend, verdauungsfördernd, entzündungshemmend, entkrampfend, blutreinigend, herzstärkend, entwässernd, Bronchien weitend, schweißtreibend, antipyretisch und allgemein stärkend.
Brahmi wird eingesetzt bei Erkrankung der Galle, Neuralgie, Entzündungen, Epilepsie, Geisteskrankheit, Amentia, Tumoren, Geschwüren, Banti-Syndrom, Bauchwassersucht, Verdauungsstörung, Blähungen, Verstopfung, Asthma, Bronchitis, Hautkrankheiten, Lepra, Weißfleckenkrankheit, Wundrose, Syphilis, Heiserkeit, Harndrang, Elephantiasis, Dysmenorrhö, Unfruchtbarkeit, Fieber und Schwächezuständen.
Äußerlich angewendet ist ein auf die Brust aufgetragener Breiumschlag aus der gekochten Brahmi Pflanze hilfreich bei der Behandlung von akuter Bronchitis oder Husten.
Chuchuhuasi
Unter dem Namen Chuchuhuasi finden sich am Amazonas zur allgemeinen Verwirrung einige Büsche und Bäume mit unterschiedlichen Gattungsbezeichnungen. (krukovii,M ebeniforia, M. laevisoria, M.macrocarpa.) Was die Gattungen gemeinsam haben, ist ihre gepriesen Wirkung gegen Arthritis und Rheuma. Der Medizinbaum aus der Familie: Calastraceae; Gattung: Maytenus; Spezies: krukovii Dieser Chuchuhuasi ist ein Baum, der bis zu 30 Metern hoch wird und 20-30cm lange Blätter hat. Der Baum wird in Venezuela als Baum des Lebens bezeichnet.
Verwendung findet hauptsächlich die Rinde des Baumes. Der Absud gilt in Amazonien als eines der besten Mittel gegen Arthritis und Rheuma. Ein gestrichener Eßlöffel der Rinde wird in einen Liter Wasser gegeben und 20 Minuten sanft aufgekocht. Etwa drei Tassen täglich eine Woche lang, ist die Empfehlung. Der Absud gilt auch als Potenzmittel. Die in Alkohol eingelegte Rinde ist ein beliebtes Getränk, dass an Touristen gerne verkauft wird. Es wird für lange Märsche gegen Muskelschmerzen empfohlen, bei Magenproblemen und eben auch zur Steigerung der Potenz.
Die Wirkung gegen Arthritis wurde von japanischen und später von amerikanischen Forschern bestätigt. Bereits 1970 fanden italienische Forscher einen Wirkungsnachweis gegen Hautkrebs.
Freunde Don Pedros in Österreich berichten über überraschend gute Ergebnisse gegen Arhtritis in zwei bis vier Tagen. Weiters wurde erzählt über sehr gute Wirkung einer starken Abkochung der Rinde ( in zwei Liter Wasser auf ein viertel Liter verkocht) gegen Wechselbeschwerden. 1 Tasse Pro Tag - 3 Tage getrunken, brachte die Symtome fast völlig zum Abklingen. Die normale Abkochung weiter getrunken führte nach 8 Tagen zur völligen Beschwerdefreiheit.
Eigenschaften und Wirkungen
Die Dorfbewohner entlang des Amazonas glauben, dass Chuchuhuasi eine aphrodisierende und belebende Wirkung hat. So wird der populäre Jungel-Trank "Go-Juice", bestehend aus einem Rum-Extrakt der Baumrinde, in Bars und an Touristen verkauft. Er soll gegen Muskelschmerzen und Müdigkeit auf langen Wanderungen helfen.
Neben der aktuell erforschten Wirkung gegen Krebs soll es gegen Rheuma, Durchfall, Entzündungen, Krämpfe Schmerzen und Verdauungsstörungen helfen. Es wird traditionell als Immunostimulans und Aphrodisiakum eingesetzt. In Peru und Ecuador soll es auch zur Beseitigung menstrueller Beschwerden eingesetzt werden.
Bis jetzt sind noch keine Nebenwirkungen bekannt geworden.
Verwendung
Traditionell angewendet, teilweise auch mit heutigen wissenschaftlichen Methoden untersucht und in der Wirksamkeit bestätigt, gegen:
Arthritis, Rheuma, Schmerzen, Durchfall, Entzündungen, Muskelverspannungen, (Haut-) Krebs, Menstruationsbeschwerden, Fieber, Hämorrhoiden, Übelkeit
und als allgemeines Tonikum und Aphrodisiakum.
Und etliche Weitere…
(Die Erwähnten Pflanzen, habe ich getestet und verwende diese selbst. Dazu später mehr.)
Wie wir sehen und lesen können, haben diese Pflanzen sehr interessante Wirkungen, nicht nur auf das Hormonsystem und sind nicht nur"aphrodisierend".
Interessanterweise sind einige der oben genannten Pflanzen im Body Building seit langer Zeit verbreitet und werden intensiv genutzt.
Eventuell ist es ja nicht schlecht den BPA Weichmachern, anderen Künstlichen Östrogenen in Verpackungen und in unserer modernen Welt entgegenzuwirken. Nicht zu vergessen, dass auch das Trinkwasser bei der Wiederaufbereitung nicht(!) von Hormonen gereinigt wird. Somit haben wir einen Haufen „verweiblichter“ Männer (mit wachsenden Brüsten), denn die Rückstände von „der Pille“ und anderer Verhütungsmittel, die von Frauen ins Wasser ausgeschieden werden, bleiben im Wasser.
Und Was Vorheriges angeht, so geht es den Damen nicht anders, denn selbst Frauen haben und brauchen Testosteron, und jede Frau, die bereits die Pille genommen hat, kennt die Aus- und Nebenwirkungen dieser „netten“ Hormonbombe.
Dann stimulieren wir mal unseren Körper die richtigen Mengen an eigenen Hormonen zu produzieren!
Ganz laut der chinesischen Weisheit: „Mach nicht die Medizin zur Nahrung, sondern deine Nahrung zur Medizin.“
Ein toller, umfassender Überblick! Als Aphrodisiaka werden oft auch Substanzen (vorwiegend natürlichen Ursprungs) gennant die die Lust auf Sex nicht steigern, sondern die Potenz fördern. Manche tun aber beides. Und umgekehrt kann man viele der obengenannten pflanzlichen Aphrodisiaka in natürlichen Potenzmitteln finden.
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