Mittwoch, 8. Oktober 2014

Kurkuma - Curcumin

In Kurz:

Gehirnschutz durch Kurkumin




Kurkuma ist in vielen asiatischen Ländern ein nahezu alltägliches Gewürz.

Kurkuma (Curcuma longa), auch Gelbwurz genannt, wird gemahlen als einzelnes Gewürz eingesetzt, ist aber auch als farbgebender Bestandteil des Mischgewürzes Curry bekannt. Experten halten einen gezielten oder häufigeren Einsatz von Kurkuma für empfehlenswert.
Eine Studie, die im Magazin "Biogerontology" veröffentlicht wurde, untersuchte den Einfluss der langfristigen Verabreichung von Kurkumin auf den Alterungsprozess von Gehirnzellen.
Untersucht wurden die altersabhängigen Parameter von Nervenzellen in älteren Ratten. Während sich solche Parameter im Verlauf des normalen Alterns verschlechtern, konnte bei einer langfristigen Gabe von Kurkumin eine signifikante Verbesserung erzielt werden:
verringerte Oxidierung von Lipiden (sehr relevant für die Gefäßalterung)
höhere Aktivität von SOD (ein schützendes, antioxidativ wirkendes Enzym)
effizienterer Natrium-Kalium-Stoffwechsel
Außerdem wurde durch Kurkumin die Anlagerung von Lipofuscin verlangsamt. Lipofuscin ist ein Alterspigment, das im Hirn die Entstehung schwerer Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson im Alter begünstigt.
Quelle: http://dgk.de/meldungen/praevention-und-anti-aging/gehirnschutz-durch-kurkumin.html

Und Ein Wenig mehr:

Wirkung von Curcumin bzw. Kurkuma

Wie und wogegen wirkt das Curcumin aus dem Kurkuma-Gewürz?
Kurkuma besticht bei zahlreichen Erkrankungen durch eine hervorragende Wirksamkeit. Zu verdanken ist es dem synergetischen Zusammenspiel dessen Wirkstoffe Curcumin, Xanthohriziol, Calcium, Kalium, Magnesium, Eisen und Phosphor.
Besonders im Falle von Autoimmunerkrankungen, wie z.B. Arthritis, Multiple Sklerose, Diabetes mellitus (Typ1), entzündlichen Darmerkrankungen erweist sich Curcumin als potenter Helfer.
Bemerkenswert ist ebenfalls der Aktionsradius von Curcumin. So wird Curcumin tatsächlich in praktisch jeder unserer 70 Billionen Körperzellen wirksam! *1
Bevor wir uns die spezielle Wirkung von Kurkuma (bzw. Curcumin) genauer anschauen, hier die wesentlichen Punkte, die die allgemeine Wirkung von Curcumin beschreiben.


Allgemeine Wirkung von Curcumin
Curcumin wirkt antioxidativ (zellschützend)
Curcumin wirkt antiinflamatorisch (entzündungshemmend)
Es zeigt eine immunmodelarische (Immunsystem aufbauende) Wirkung auf
Es verfügt über antibakterielle Wirkung
Curcumin zeigt antimykotische (pilzhemmende) Wirkung auf
Zellmembran festigend
genregulativ
neuroprotektiv
chemopräventiv
choleretisch
antiphlogistisch
sauerstoffanreichend
chlekinetisch
antiischämisch
heilungsfördernd
gallentreibend
als Insektizid
es wirkt sich entgiftend auf den Organismus aus
Curcumin hat eine antikarzenogene (krebshemmende) Wirkung
Kurkuma ist cholesterinsenkend / lipidsenkend
Curcumin wirkt hepatoprotektiv (leberschützend)
Curucmin wirkt blutdrucksenkend

Schauen wir uns das mal genauer an:

Antioxidative (zellschützende) Wirkung von
Curcumin aus der Kurkuma

Die größtmögliche Prävention von Erkrankungen und Alterung stellt nach wie vor der Schutz unserer Zellen vor Angriffen freier Radikale dar, die sehr aggressiv ca. 10 000 x am Tag jede unserer Zellen anfressen und so zu Funktionseinbußen, Mutationen und anderen Effekten führen, die sich in unzähligen Krankheiten bis hin zum Krebs erstrecken.
Die einzige Möglichkeit, sich vor diesen freien Radikalen, die aus dem Stoffwechsel, der Atemluft, Luftverschmutzung, Tabakrauch u.a. resultieren, besteht in einer Verhaltensmodifikation und zugleich der Einnahme von s.g. Antioxidantien. Zu diesen Antioxidantien gehören die Klassiker Vitamin C, Coenzym Q10, Beta-Carotin, Selen, Vitamin E und viele andere mehr und minder effektive Substanzen, darunter eben auch das Curcumin aus dem Kurkuma-Gewürz.

Wie wirkt Curcumin antioxidativ?
In dem es die Lipoxigenase (LOX) und die Cyclooxygenase-2 (COX-2) hemmt, wirkt Curcumin stark den angreifenden freien Radikalen entgegen!

Genregulative Wirkung des Kurkuma
S.g. Mikroarray-Analysen konnten eine große Anzahl an Genen identifizieren, auf deren Aktivierung Curcumin Einfluss nimmt. U.a. sind es Gene, die für die Apoptose (Selbstmordprogramm der Krebszelle) zuständig sind, aber auch Gene, die für die Zellteilung und Zelldifferenzierung verantwortlich sind.

Antiinflamatorische (entzündungshemmende) Wirkung von Curcumin
Wie wirkt Curcumin gegen Entzündungen?
Die entzündungshemmende Wirkung von Curcumin beruht auf Runterregulierung inflammatorischer Parameter, so u.a. KappaB, Ineterleukin1 und 6, TNF, COX-2 und LOX. Desweiteren hemmt Curcumin die Synthese des Prostaglandin-E2, das ebenfalls für entzündliche Reaktionen im Organismus sorgt.

Immunmodulierende Wirkung von Curcumin aus Kurkuma
Wie stärkt Curcumin unser Immunsystem?
Curcumin erhöht u.a.die Aktivität T-Lympozyten, der B-Lymphozyten und stimuliert die Makrophagen und andere Immunzellen und gilt für viele Forscher als das stärkste immunmodulierende, pflanzliche Wirkstoff. Dies macht Curcumin zum Mittel der Wahl nicht zuletzt im Kampf gegen Autoimmunerkrankungen wie Arthritis, MS, Psoriasis u.a.

Antikarzinogene (krebshemmende) Wirkung von Curcumin
Wie wirkt Curcumin (aus Kurkuma) gegen Tumore?

Die Wirkungsweise, mit der Curcumin Einfluss auf das Krebsgeschehen nimmt, kann zurecht als "ganzheitlich" und multifaktoriell bezeichnet werden. Diesen wichtigen Thema ist ein eigener Menüpunkt gewidmet, "Curcumin bei Krebs".

Sauerstoffanreichende Wirkung von Curcumin
Durch den Einfluss auf die Eisenverwertung und die blutverdünnenden Eigenschaften, vermag Curcumin bereits eine Std. nach Aufnahme den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen.

Neuroprotektive Wirkung von Curcumin
Curcumin fördert die Vermehrung embryonaler, neuraler Progenitorzellen und somit die Neurogenese im Hippocampus und wirkt über diesen Mechanismus neuroprotektiv. Desweiteren schützt Curcumin vor negativen Folgen durch Colchicin und Phenotoin, verhindert zudem die Abeta-Ablagerungen, die zu Alzheimer führen können.

Entgiftende Wirkung von Curcuma
Wie wirkt Kurkuma entgiftend?

Die in Kurkuma enthaltenen Curcuminoide regen als Cholagogum die Produktion der Galle an. In dem Kurkuma den Gallenfluss verbessert, werden unzählige Gifte und Schadstoffe aus der Leber direkt in den Darm abtransportiert. Desweiteren enthält Kurkuma eine Vielzahl an Curcumoiden, die die Glutathion-S-Transferase aktivieren , ein Enzym das giftige Substanzen abbaut.

Spezielle Wirkung von Curcumin aus Kurkuma gegen Erkrankungen und Missstände
Auf die folgenden Erkrankungen und Missstände nimmt Curcumin bzw. Kurkuma positiven Einfluss:
Herzkreislauferkrankungen
Schutz vor Herzinfarkt
Schutz vor Schlaganfall
Schutz vor Thrombosen
Krampfadern
schützt vor Vireninfektionen
schützt vor Pilzen
Herpes-Virus-1
Darmpolypen
Alzheimer
Konzentrationsschwäche
Tumorentstehung / Krebs
entzündliche Erkrankungen
Arthritis
Arthrose
Psoriasis
Infektionen
Hauterkrankungen
Akne
Juckreiz
Nesselsucht
Multiple Sklerose
Depressionen
Impotenz
Menstruationsbeschwerden (PMS)
Gallensteine
Nierensteine
Reizblase
Blähungen
Magendarmprobleme
chronische Müdigkeit
Schuppenflechte
Allergien
Insektenstiche
Erkrankungen der Atemwege
Schlafstörungen
Asthma
Bronchitis
Lungenfibrose
Mukoviszidose
Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa)
Durchfall
Husten
Epilepsie
Lebererkrankungen / Leberschwäche
Grüner Star
Kennedy Krankheit (spinale Muskelatrophie)
vorzeitige Alterung
Zahnfleischentzündungen
Uveitis (Entzündung der mittleren Augenhaut)
Übergewicht
Beschwerden nach den Wechseljahren
HIV / AIDS







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